ScheinwerferDer Fortschritt in der Lichttechnik ist an Scheinwerfern bereits von aussen deutlich erkennbar, Stand der Technik sind heute Klarglasscheinwerfer mit Freiflächen-Reflektoren. Da ist es schon sinnvoll, das Licht einer alten Alp ein wenig zu tunen, zumal ein Scheinwerferreflektor nach 10-15 Jahren schon ein wenig anläuft, was die Lichtleistung herabsetzt. Der Scheinwerfer der Transalp PD06 bis 1993 ist ein sogenannter Typ 6054 (200 x 142 mm bzw. 7 7/8" x 5 5/8"), der auch in diversen äülteren ziegelsteinförmigen Autos (Rabbit/Caddy/Golf I und Mercedes 190D US-Modelle, ältere Honda Accord/Civic/Prelude, Suzuki Alto, Toyota 4runner und Pickup, Jeep Cherokee, Chevrolet Vans) sowie einigen Autos mit Klappscheinwerfern (Pontiac Firebird, Acura Integer, Toyota Celica, Nissan 240) verbaut ist. Daher gibt es auch reichlich Scheinwerfer im Zubehör, allerdings vor allem in den USA und in Japan - dort gibt es auch Klarglasscheinwerfer für die Alp. Unterschiede der Scheinwerfertypen:
Passende Klarglasscheinwerfer gibt es leider nur in den USA (z.B. Pilot WI-HL5A, etwa 40 US$ pro Paar) und in Japan z.B. Raybrig FH05, etwa 7000 Yen), deren Verwendung aus den dargelegten Gründen nicht empfohlen werden kann. Die USA-Scheinwerfer sind häufig sehr preiswert. Es handelt sich dann um sealed beam Scheinwerfer, bei denen der Reflektor und die Lampe eine Einheit sind. Brennt die Lampe durch, muss der ganze Scheinwerfer getauscht werden. Passende ECE-Scheinwerfer sind zwar nicht Klarglas-Modelle, aber deutlich
heller als das Original - vor allem, wenn dieses schon etliche Jahre auf
dem Buckel hat. Erste Wahl ist der 200 mm-Cibié-Scheinwerfer von
Valeo (etwa 40 Euro), gefolgt vom Hella-Modell 72206, welches ein bisschen
billiger ist. Der Hella-Scheinwerfer sieht aus wie das Original und hat
auch die Blech-Blende vor der Lampe, die zusätzlich Licht schluckt.
Austausch des Scheinwerfers: Der Austausch des Scheinwerfers dauert gut 30 Minuten, in einer Stunde
hat man dann auch das Werkzeug wieder weggeräumt und die Hände
gewaschen. Die Seitenverkleidungen werden oben gelöst (je 3 Schrauben)
und die graue Cockpit-Innenverkleidung entfernt (2 Schrauben). Darunter
kommen 4 Schrauben SW10 zum Vorschein, die die Frontverkleidung halten.
Sie greifen in Messingbuchsen, die in die Verkleidung eingepresst sind.
Wenn sich die Schrauben nicht lösen, sondern nur mit Kraft drehen
lassen, sind sie in den Buchsen festkorrodiert, die Buchse dreht sich mit.
In diesem Fall zieht man die Verkleidung nach vorne und dreht die Schraube
weiter, bis die Buchse aus der Verkleidung gerutscht ist. Nach Demontage
der Verkleidung kann man die Buchse mit einer Zange greifen, die Schraube
herausdrehen und die Buchse wieder in die zugehörige Öffnung
der Verkleidung einkleben.
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